Reisen in der globalisierten Welt

Die Globalisierung hat das Reisen günstiger und damit jedermann möglich gemacht. Zugenommen hat die Umweltverschmutzung. Viele einst hochgelobte Badeorte leiden am Phänomen des Übertourismus.

Neue Gewissheiten

Im Rahmen der Globalisierung verlieren altbekannte Wahrheiten an Gewissheit. Statt heimischen Kartoffeln gibt es plötzlich landwirtschaftliche Produkte aus Asien. In Italien zu Soße verarbeitete Tomaten stammen aus China und der Honig für Ungarn hat seine Herkunft in der Türkei. Um aber Produkte in alle Welt zu versenden, bedarf es eines fortschrittlichen Netzes aus Straßen, Schienen und Fährverbindungen. Riesige Containerschiffe beliefern die Welt mit allem, was man eben so braucht. Die Mobilität der Zukunft ist vor allem eines: vielseitig und weitläufig ausgebaut.

Mehr Verbindungen, mehr Touristen

Es mag erstaunen, doch trotz allen Klimaprotests reisen heute mehr Menschen mit dem Flugzeug als je zuvor. Neue Strecken werden beinahe im Wochentakt eröffnet und bringen Touristen oder Geschäftsleute von Land zu Land.

Eine Gruppe von Reisenden gibt dabei weltweit den Takt an: Die Chinesen. Sie machen schon drei Millionen aller Touristen in Deutschland aus und ihr Anteil steigt noch. Erklären lässt sich diese Entwicklung mit dem gestiegenen Reichtum im Land der Mitte. Die Mittelschicht wächst stetig und macht schon jetzt mehrere hundert Millionen Menschen aus. Die Chinesen sind bereit, die Welt zu entdecken.

Die Umwelt als der große Leidtragende?

Jeder positive Trend hat in der Regel auch seine Schattenseiten, so auch der Massentourismus. Glaubt man den Medien, hat er eine Erhöhung des CO2-Ausstoßes und damit potentiell einen sogenannten Klimawandel zur Folge. Wie realistisch solche Vorhersagen sind, wird die Zukunft zeigen.

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