Das Geschäftsmodell der Billig-Airlines

Die Billigflieger sind aus dem heutigen Luftverkehr nicht mehr wegzudenken. Was mit dem irischen Unternehmen Ryanair begann, hat sich längst zu einem großen Geschäft auf der ganzen Welt entwickelt. Die allerersten Ideengeber für günstige Flüge waren übrigens gar nicht die Iren, sondern die US-amerikanische Fluggesellschaft Southwest. Diese Airline begann Anfang der 90er-Jahre damit, auf einige grundlegende Services an Bord zu verzichten, darunter beispielsweise kostenloses Essen und Getränke. Gesellschaften wie Easyjet perfektionierten das Geschäftsmodell dann endgültig. Sie verkürzten die Abstände zwischen den Sitzreihen sowie die Haltezeiten am Boden und setzten auf effiziente, neue Flieger. Erst dieses vollständige Konzept ermöglichte weltweit enorm günstige Flüge.

Dunkle Wolken über dem Geschäftsmodell

Zuletzt waren die Zeiten für die Luftfahrtbranche alles andere als einfach. Statt stetig steigenden Gewinnen gab es Stagnation und teilweise sogar Verluste. Und das trotz eines gestiegenen Fluggastaufkommens.

Der Grund hierfür lässt sich wohl am ehesten in der großen Konkurrenzsituation vorfinden, die es auf diesem Markt momentan noch gibt. Alte Player wie AirBerlin mögen vom Markt der Billigflieger verschwunden sein, dafür sind neue Airlines auf dem Markt aufgetaucht. Einige davon wurden sogleich wieder von den großen geschluckt, andere werben mit Kampfpreisen.

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